Daniel Reimann

Daniel Reimann, 55, ist seit Januar 2017 CEO der Ospena Group AG. Der Schweizer besuchte die - Belvoir-Hotelfachschule in Zürich und verfügt über 30 Jahre Erfahrung in der Hotellerie - und Gastronomiebranche. Er war für Unternehmen wie Mövenpick Gastronomie AG und Manor AG tätig. Vor rund drei Jahren wechselte Daniel Reimann als Geschäftsführer zur Ospena Group AG und leitet das Unternehmen seither mit Leidenschaft und Engagement.

Mit schweizweit 19 «Pizzeria Ristorante Molino»-Lokalen, dem Ristorante Frascati in Zürich und dem Restaurant Le Lacustre in Genf hat sich die Ospena Group AG in mehr als 30 Jahren erfolgreich als Anbieter authentischer italienischer Gastronomie etabliert. Zudem betreibt die Gruppe das Marktgasse Hotel Zürich.

Seit 2014 gehört das Unternehmen zur Genossenschaft Migros Zürich, beschäftigt rund 500 Mitarbeitende und verzeichnet einen Jahresumsatz von 70 Mio. Fr.

INTERVIEW

Hallo Daniel. Viele Interviews beginnen direkt mit formalen Fragen. Bevor wir aber dazu kommen, möchten wir von dir wissen, wie es dir persönlich geht und ob du zufrieden und glücklich bist?
Mir geht es super, danke der Nachfrage.

Seit 2017 CEO der Ospena Group AG. Auf welches Projekt bist du besonders stolz?
Wir haben sehr viele Projekte, aber besonders stolz bin ich auf das ganze Team. Es ist wichtig, dass ich auf ein Team zurückgreifen kann, auf welches ich mich voll und ganz verlassen kann. Auf der Projektebene: In allen Betrieben steckt viel Herzblut. Jede Eröffnung ist für mich deshalb speziell und es wäre nicht fair, einen Betrieb zu priorisieren. Ganz aktuell sind wir besonders stolz auf die Partnerschaft mit Vergani und unserer eigenen Kollektion „Panorama – Edizione Speciale Molino“ aus dem Hause Collazzi (Weingut Collazzi, Toskana).

Gemäss Webseite gibt es 19 Pizzeria Ristorante Molino-Standorte in der Schweiz. Sind die Standorte St. Gallen oder Luzern nicht interessant?
In St. Gallen war man bereits einmal in der früheren Geschichte von Molino, musste diesen Standort aber wieder aufgeben. In Luzern würde ich sehr gerne einen weiteren Standort eröffnen. Wir waren deshalb in den letzten 6 Monaten auch diverse Lokale anschauen. Leider haben diese unsere Aufforderungen nicht erfüllen können.

Wo steht die Pizzeria Ristorante Molino in 5 Jahren?
Die Pizzeria Ristorante Molino wird stärker aufgestellt sein. Ich will, dass alle unsere Kunden verstehen, wie wir Qualität definieren. In der heutigen, schnelllebigen und überladenen Zeit ist es auch für uns eine Herausforderung, diese Inhalte dem Kunden nachhaltig zu vermitteln. Ich glaube aber daran, dass wir das schaffen. Christa Rigozzi als Ambassadorin ist ein Element, tägliche Arbeit das andere. Unser Unternehmen muss qualitativ gut, gesund unterwegs sein und nicht um jeden Preis wachsen. Ich hoffe deshalb, dass wir die richtigen Entscheide fällen, um weiterhin viele Jahre erfolgreich funktionieren zu können.

Christa Rigozzi ist neu "Ambassadorin" von Molino. Wieso Christa und was verspricht man sich von dieser Zusammenarbeit?
Ich kannte Christa bereits aus meiner früheren Tätigkeit bei Manor. Bevor wir mit ihr in Kontakt getreten sind, haben wir aber herausgefunden, dass sie bereits Stammgast im Molino ist. Während ihrer Studienzeit in Fribourg war sie oft in unserem Restaurant anzutreffen. Der wahre Wert dieser Partnerschaft ist nicht nur das Image in der Öffentlichkeit, sondern was diese Partnerschaft in unserem Betrieb (intern) auslöst. Man geht Themen ganz anders an. Es ist alles emotionaler und tiefer, weil man diese Werte auch gegenüber unseren Kunden transportieren und verständlich machen will. Ich kann mir keine bessere Ambassadorin wünschen. Wir möchten, dass Christa authentisch rüberkommt und natürlich das macht, was ihr Spass macht.

Hast du die Pizza Christa Rigozzi (mit Tomaten, Büffelmozzarella, Rindscarpaccio, Rucola, Parmesan-Splitter, Trüffelöl und Oregano) bereits probiert?
Selbstverständlich und nicht nur einmal. Bevor ich zu Molino wechselte, war meine Belagswahl bei Pizzen auf Rohschinken und Rucola reduziert. Ich habe in der Zwischenzeit gelernt, andere Kreationen zu probieren. Heute esse ich unter anderem Pizza „O Mare Mio“ oder Pizza „Christa Rigozzi“.


- Vielen Dank für deine Zeit