Rita Ora

"Ohne Grenzen zu leben war schon immer mein Ding. Ich liebe es, zu arbeiten – ich bin förmlich süchtig danach – und treibe meine Entwicklung mit Leidenschaft voran. Mit der Musik fing alles an ... und durch die von mir getroffenen Entscheidungen vergrösserte sich alles 1000-fach.“
 
Rita Ora hat sich einen Ruf als Universalgenie der modernen Popkultur erworben. Im Alter von 18 Jahren unterschrieb das im Kosovo geborene und in London aufgewachsene Talent bei Jay Z‘s Label Roc Nation und veröffentlichte 2012 ihr Debütalbum „Ora“ (2012), das u.a. in Grossbritannien #1 der Charts erreichte und Hits wie das von Drake geschriebene „R.I.P.“ enthielt. Es folgten Non-Album-Singles wie das in Deutschland Gold-veredelte „I Will Never Let You Down“ (2014) und Allianzen mit Künstlern wie Charli XCX und Iggy Azalea. Daneben hat Rita Ora 15 Bestseller-Kollektionen für Adidas entworfen, sie kollaborierte für Capsule-Kollektionen mit Tezenis und wurde Markenbotschafterin für Rimmel Make-up. Auch im Fernsehen wurde Rita Ora durch ihre Tätigkeiten als Coach bei „The Voice“ (BBC), Judge bei “The X Factor“ und Moderatorin von „America’s Next Top Model“ (VH1) ein international bekanntes Gesicht. Ausserdem glänzte sie in einer ganzen Reihe von Filmrollen, von „Fast And Furious 6“ über Antoine Fuquas „Southpaw“ bis hin zur „Fifty Shades OfGrey“-Trilogie (bei der Regisseur Sam Taylor-Johnston Rita als “eine leuchtend bunte Blase mit der Energie eines Wirbelwindes“ pries). Der Präsident des Kosovo, Ritas Geburtsland, ernannte sie zur Ehrenbotschafterin, um die Aufmerksamkeit für das Land zu erhöhen. Welcher Sache sich Rita Ora auch immer annimmt: sie setzt damit ganz sicher ein Ausrufezeichen.

Die Vorzeichen für die mit Hochspannung erwartete Single „Your Song“ könnten also günstiger nicht sein, die sie gemeinsam mit Ed Sheeran und Steve Mac schrieb. „Your Song“ ist eine perfekte, schwindelerregende Pop-Romanze, die direkt unter die Haut geht.Das Leben, unsere Träume und wie sich all dies in einer einzigen Nacht plötzlich wandeln kann – davon singt Rita Ora in diesem Song, der den Zauber neuer Möglichkeiten beschwört. „Es war grossartig, mit Ed und Steve zu arbeiten, unglaublich, diese Idee mit zwei der begabtesten Songwriter unserer Zeit tatsächlich zum Leben zu erwecken. Ed und ich sind seit unseren Teenagertagen Freunde, daher sprechen wir künstlerisch absolut die selbe Sprache. ’Your Song’ hat alles, was ich zum Ausdruck bringen wollte: es ist ein Song voller Zuversicht und über das Gefühl, absolut im Einklang mit sich zu sein, nach dem Motto: alles läuft rund und das ist es, wo ich mit meinem Leben gerade stehe.“

Nachdem „Ora“ sie als Homegirl aus West London einführte, katapultiert Ritas neues Material die Dinge auf ein ungekanntes Level. Nicht ganz zufällig fällt dieser Umstand zusammen mit ihrem Signing beim legendären Label Atlantic Records, bekannt für seinen Weltklasse-Katalog und seine bahnbrechenden Visionen. Rita Ora ist nun Teil eines Rosters, dessen historische Klammer von Aretha Franklin und Led Zeppelin bis hin zu Missy Elliott, Coldplay und vielen weiteren reicht, die millionenfach Alben verkauften.

Ritas neueste Tracks sind von einer beeindruckenden stilistischen Bandbreite. Auch ihre unverwechselbare Stimme offenbart eine gewachsene Tiefe und Reife. „Ich wollte, dass die Leute wirklich meine Stimmehören“, sagt sie. „Ich habe mich diesem Album in bestimmt drei unterschiedlichen Charakteren angenähert, dann alles verworfen und von Neuem begonnen. Denn mein Leben hat sich so schnell verändert, persönlich und beruflich.“

Obwohl seit der Veröffentlichung von Ritas letztem Track einige Jahre vergangen sind, wird den Fans nicht entgangen sein, dass sich in den jüngsten Live-Auftritten ihre Gesangsfähigkeiten zu neuen Höhen aufgeschwungen haben. „Ich kann es kaum erwarten,die neuen Songs auf Tour zu bringen“, schwärmt sie – und ihre internationalen Fans werden diese Freude teilen. Seit 2012 – als sie die internationalen Touren für Drake ebenso wie für Coldplay eröffnete und ihre eigenen „Radioactive“-Headliner-Dates in Grossbritannien spielte – hat sie immer wieder ihre packende Live-Präsenz unter Beweis gestellt, ob auf der riesigen Pyramid-Stage des Glastonbury Festivals 2013 oder ausverkauften Touren durch Asien und die USA.  

Es gibt nicht viele Künstler, die man fragen könnte: welches war dein aufreibendster Live-Gig – die Oscars 2015 (als Rita „Grateful“ performte, den für den wichtigsten Filmpreis nominierten, von Diane Warren geschriebenen Song) oder der Vatikan 2016 (wo sie bei einem Konzert sang, das das Leben von Mutter Teresa feierte)? „Ich glaube, es waren die Oscars!“, lacht sie. „Weil ich dort in einem Meer von berühmten Schauspielern performte, die ich beim Aufwachsen auf dem Bildschirm bestaunt hatte. Der Vatikan war ein bedeutender Anlass für meine Familie. Für mich war es einer der atemberaubendsten Orte, die ich je gesehen hatte, ausserdem dachte ich bei mir: ‚Hammer! Check den Reverb an diesem Ort!‘ “

Ritas neues Album kombiniert ihre eigene urbane Geisteshaltung mit einer wahrhaft globalen Reichweite. Indem es Kollaborationen mit Underground-Electro-Indie-Producer Palmistry ebenso an Bord hat wie US-Electro-DJ Marshmello, reflektiert es ihre eigene Leidenschaft für Musik. „Mir geht es nicht nur um die grossen Namen“, betont sie. „Ja, ich habeeinige grossartige Features auf dem Album, es geht jedoch um diese brillanten Kids und darum, was ich an London liebe.“

„Ich wollte schon immer ein Album machen, das Spass macht“, sagt sie. „Die Geschichten sollten persönlich sein, aber die Leute sollen sich trotzdem dazu bewegen können. Auf diesem Album geht es nicht um persönliche Fehden oder darum, jemanden in die Schranken zu weisen. Es ist von all dem inspiriert, das um mich herum passiert ist, selbst die Momente, in denen du allein bist, fernab all der Geräusche“.

Ist Rita immer furchtlos gewesen? „Gott, nein!“, ruft sie aus. „Ich verstecke meine verletzlichen Seiten nicht, ich habe sie nur zuvor noch nie für das Songwriting eingesetzt. Meine Einstellung war immer: ‚Party and bullshit!’. Ich war jung und liebte mein Leben. Das tue ich immer noch, nur lasse ich jetzt auch die andere Seite zu.“ Erneut lacht sie: „Ich werde wirklich erwachsen, das ist fucking schräg!“